Julian Schäfer, Siham Arakrark, Laura Köhler und Nigel Ernst (v.l.n.r.)  starteten am 1. September 2016 ihre Ausbildung beim Herner Sicherheitsunternehmen H2K.H2K bildet erneut aus – Startschuss für vier neue Azubis

Für gleich vier neue Azubis begann in der vergangenen Woche ein neuer Lebensabschnitt. Beim Herner Sicherheitsdienstleister »H2K Security + Services« konnten die beiden Geschäftsführer gleich einige neue Auszubildende begrüßen. Drei von ihnen schlagen hierbei den Weg als angehende Servicekraft für Schutz und Sicherheit ein, aber auch für die Ausbildung als Kauffrau für Büromanagement konnte eine junge Dame gewonnen werden.

 

Viele Ausbildungsplätze in Nordrhein-Westfalen konnten in diesem Jahr mangels qualifizierten Bewerbern nicht besetzt werden. Bei H2K sieht es hingegen anders und viel positiver aus. „Wir sind froh, gleich vier Auszubildende in diesem Jahr in unserem Hause begrüßen zu können. Wir halten es für wichtig, jungen Menschen eine Perspektive und eine Chance zu geben“, richtete Holger Krenz, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, erste Worte an die neuen jungen Mitarbeiter. Für die vier ehemaligen Schülerinnen und Schüler, die alle aus Herne stammen, beginnt nun der Weg in das Berufsleben. „Als Unternehmer sind wir uns der sozialen Verantwortung bewusst“, ergänzt Heiko Kurzawa (Geschäftsführer H2K). „Umso mehr freut es uns, dass wir gleich vier jungen Menschen aus Herne eine Ausbildungsstelle anbieten konnten.“ Bereits am ersten Tag lernten Nigel Ernst, Julian Schäfer, Siham Arakrark und Laura Köhler die Räumlichkeiten und Tätigkeiten in der Unternehmenszentrale kennen. Wie es sich für den ersten Schultag gehört, empfingen Holger Krenz und Heiko Kurzawa die vier Azubis mit einer kleinen Schultüte und konnten so auch etwas die Stimmung auflockern, so dass sich die Nervosität der jungen Mitarbeiter sichbar legte. „Wichtig ist, dass alle wissen, dass Azubis durchaus Fehler machen dürfen, wir aber immer hinter ihnen stehen und ihnen den Rücken stärken werden“. Für den Fall, dass die beiden Geschäftsführer mal nicht zu sprechen sind, seien die Betriebsleiter ebenfalls ideale Ansprechpartner. Doch Krenz hat auch eine Forderung: „Es ist durchaus Mitdenken gefragt. Wenn Ihnen jemand befiehlt, 25 Liegestützen zu machen, sollte der gesunde Menschenverstand geweckt sein, dass diese wohl nicht ganz richtig sein kann.“ Während sich Laura Köhler das Wissen zur Kauffrau für Büromanagement an der Bebelstraße aneignet, geht es für die drei anderen als Servicekraft für Schutz und Sicherheit handfester zur Sache. Julian Schäfer darf ab und an sogar zu einem besonderen Objekt. Der 20-Jährige wird in Europas größtem Einkaufs- und Freizeitzentrum, dem CentrO in Oberhausen, eingesetzt. Auch wenn das Herner Unternehmen seit Jahren für Kompetenz in Sachen Sicherheit steht, ein Ausbildungsplatz an diesem Ort ist dennoch immer etwas Besonderes...