Der Projektleiter bei H2K - Stephan Klahold

Stephan Klahold, Projektleiter bei H2K Security + Services GmbH

„Die Mitarbeiter sind unser wertvollstes Gut“

Eigentlich kommt Stephan Klahold aus einem ganz anderen Bereich. Der gelernte Karosserie- und Fahrzeugbauer hat einst bei einem der größten deutschen Sicherheitsunternehmen als Luftsicherheitsassistent begonnen und später in einer weiteren zivilen Wachfirma Bundeswehr-Liegenschaften als Projektmanager betreut. Heute ist der 48-jährige Essener in Herne als Projektleiter bei H2K Security + Services GmbH beschäftigt. Hier nimmt er als Führungskraft vielfältige Aufgaben wahr. Schwerpunktmäßig betreut Stephan Klahold Neukundenaufträge, Großobjekte und das Qualitätsmanagement. Für jemanden, der schon weit in der Welt herumgekommen ist und z.B. Mitarbeiter einer ansässigen Sicherheitsfirma in Burundi ausbilden sollte,  sind diese Aufgaben sehr administrativ. Obwohl Stephan Klahold erst wenige Monate bei H2K tätig ist, ist er schon voll mit der neuen Materie vertraut...

Herr Klahold, schon Ihre ersten Tage waren sehr bewegend. Was gab es Besonderes für Sie zu tun?

Stephan Klahold:Wir hatten schon ein besonderes Projekt, dem bei dem wir einen bekannten Youtube-Star begleiten und schützen durften. Sami Slimani hat eine eigene Kollektion für Peek & Cloppenburg entworfen und stellte diese im Rahmen einer Deutschland-Tour vor. Der Youtube-Star ist deutschlandweit bekannt und tritt auch beim Fernsehsender VIVA als Moderator auf. Wir haben ihn bei der Kick-off Veranstaltung in Düsseldorf sowie in allen anderen Städten, etwa in Berlin, Hamburg und Frankfurt, begleitet.

 

In diesem Feld dürften Sie sich doch bestens auskennen, oder?

Ja, das ist richtig (lacht). Ich war viel im Begleit- und Personenschutz tätig. Bei unzähligen Auftritten und Veranstaltungen von Personen des öffentlichen Lebens war ich Teil des Sicherheitskonzepts.

 

Jetzt haben Sie die Schreibtischseite gewechselt. Welche Aufgaben haben Sie in Herne übernommen?

Ich bin bei H2K Security + Services GmbH seit einigen Monaten als Projektleiter beschäftigt. Ich bin hierbei die Kontaktperson zwischen Auftraggebern und unserer Geschäftsführung sowie ein wichtiges Bindeglied zu der Ebene der Objektleiter und Einsatzkoordinatoren.

 

Wie kann man sich das genau vorstellen?

Nehmen wir z.B. ein Projekt der Stadt Gelsenkirchen. Bei der Vergabe von Asylunterkünften wurde unserem Unternehmen der Zuschlag erteilt. Von da an beginnt meine Arbeit: Das Projekt besteht darin, in kurzer Zeit über 60 Mitarbeiter kurzfristig neu einzustellen, zu qualifizieren und in die Unternehmensphilosophie einzuführen. Bei solch einem Projekt ist es von absoluter Wichtigkeit ständig Informationen mit dem Auftraggeber auszutauschen, wichtige Hinweise aufzunehmen und sofort in die Praxis, gemäß unserer Qualitätsrichtlinien, umzusetzen.

 

Ab wann ist für Sie ein Projekt abgeschlossen?

Die Zuständigkeit für solch einen Auftrag endet für mich am Tag an dem der Auftrag operativ begonnen wird. Von diesem Tag an gehört der Auftrag in die Regelstruktur unseres Unternehmens und wird von dort an durch die Betriebs- und Einsatzleitung verantwortlich gesteuert. Bei Aufträgen dieser Größenordnung ist es häufig in der Praxis so, dass ich noch ein paar Wochen als Ansprechpartner für Kunden und Mitarbeiter zur Verfügung stehe. Aber viel Zeit hat man nicht, denn es warten bereits viele neue Aufgaben. Dieses können unter anderem Großveranstaltungen, neue Bewachungsaufträge oder auch administrative, so genannte „organisatorische“ Maßnahmen sein (z.B. das Erstellen von Dienstanweisungen).

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