Lebensretter für 41 Personen bei Brand der Traglufthalle in Gelsenkirchen

Ein verheerendes Feuer breitete sich in der Nacht zu Montag in einer als Flüchtlingsunterkunft genutzten Traglufthalle in Gelsenkirchen aus. Das Unternehmen H2K Security + Services aus Herne sichert seit März 2016 diese und weitere Unterkünfte in Gelsenkirchen und war maßgeblich an der rechtzeitigen Entdeckung des Brandes sowie an der Rettung der vor Ort befindlichen Personen beteiligt. Dank der schnellen Auffassungsgabe und dem Eingreifen des eingesetzten Wachpersonals konnten insgesamt 41 Menschenleben gerettet werden.

GELSENKIRCHEN/ HERNE. Von der für 90 Personen ausgelegten Zelthalle waren in der Nacht zum Montag insgesamt 41 Menschen vor Ort, als das eingesetzte vierköpfige Wachpersonal von H2K Security + Services die aufkeimenden Flammen bemerkte und um 21.38 Uhr den Brandalarm auslöste. Schnell wurde mit der Räumung der Unterkunft im Stadtteil Buer begonnen. Wie die Stadt Gelsenkirchen sowie die Feuerwehr Gelsenkirchen in späteren Stellungnahmen unabhängig voneinander mitteilten, konnten dank des Einsatzes und der Handlungsschnelligkeit des Wachpersonals alle Bewohner rechtzeitig aus der Zelthalle herausgeführt werden. „Wir sind zunächst einmal froh, dass alle Bewohner gerettet werden konnten“, erklärte Heiko Kurzawa, geschäftsführender Gesellschafter des in Herne ansässigen Unternehmens. „Aber auch, dass der dringlichen Aufforderung unserer Einsatzkräfte diese Örtlichkeit schnell zu verlassen umgehend Folge geleistet wurde.“

Seit dem 1. März 2016 bewacht das Sicherheitsunternehmen alle Asylunterkünfte der Stadt Gelsenkirchen und war bei der niedergebrannten Traglufthalle immer mit vier Einsatzkräften vor Ort. Doch nicht nur die Präsenz zählt, sondern auch eine schnelle Auffassungsgabe in einem Eventualfall. „Diese Handlungsschnelligkeit wird trainiert, um gezielt die richtige Entscheidung treffen zu können“, erklärt Kurzawa weiter, der seine Mitarbeiter ständig schult und durch qualifizierte Aus- und Fortbildung weiterbildet. Doch auch das eingesetzte sowie das hinzugerufene Team von weiteren vier Einsatzkräften konnte nicht verhindern, dass das Flüchtlingsheim komplett ausbrannte und nach Ende der von der Feuerwehr Gelsenkirchen übernommenen Löscharbeiten nur noch das Zeltgestänge übrigblieb.

H2K Security